Rektumprolaps — Patienteninformation

    Beim Rektumprolaps tritt ein Teil oder die gesamte Rektumwand durch den Anus nach außen. Er kann mukosal (oberflächlich) oder vollwandig sein und ist häufig mit Inkontinenz, Schleimabgang und Blutung verbunden. Ein vollwandiger Prolaps wird in der Regel operativ behandelt.

    Symptome

    • Sichtbarer Vorfall von Gewebe aus dem Anus, insbesondere nach dem Stuhlgang
    • Schleimabgang oder Blutung aus dem vorgefallenen Gewebe
    • Gefühl der unvollständigen Entleerung
    • Anale Inkontinenz bei einigen Patienten

    Diagnostik

    Die Diagnose erfolgt klinisch, ggf. durch Pressenlassen, um den Prolaps darzustellen. Defäkographie und Koloskopie können in Abhängigkeit von Alter und Beschwerden ergänzt werden.

    Behandlungsoptionen

    Mukosaprolaps kann konservativ oder mit lokalen Verfahren behandelt werden. Beim vollwandigen Rektumprolaps ist meist eine Operation erforderlich; abdominelle oder perineale Verfahren werden individuell gewählt.

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    Häufig gestellte Fragen

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